Aktionstag hat alle Erwartungen erfüllt

Mit rund 4.000 Besuchern zum Aktionstag anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Kreisfeuerwehrverband Main-Spessart wurden alle Erwartungen erfüllt. Die über 400 Helferinnen und Helfer aus den Feuerwehren des Landkreises Main-Spessart boten ein vielseitiges Programm. Staatsekretär Gerhard Eck und Landesverbandsvorsitzender Alfons Weinzierl fanden viele lobende Worte für die Arbeit des Kreisfeuerwehrverband Main-Spessart und seinen Feuerwehren.
Den Auftakt bildete ein Sternmarsch. Aus vier Richtungen liefen die Feuerwehren der vier Inspektionsbereiche zum Marktplatz, wo bereits die politischen Vertreter aus der Landes- und Kommunalpolitik zusammen mit den Führungsdienstgraden der Feuerwehr aus dem Land und Bezirk gespannt warteten. Angeführt wurden sie von Kapellen aus Röttbach, Hasloch und Duttenbrunn sowie der zusammengewürfelten Kapelle der Jugendfeuerwehren. Die rund 800 Feuerwehrleute mit ca. 50 Fahnenabordnungen ergaben ein beeindruckendes Bild auf dem Marktplatz.
Den Auftakt bildete ein Sternmarsch. Aus vier Richtungen liefen die Feuerwehren der vier Inspektionsbereiche zum Marktplatz, wo bereits die politischen Vertreter aus der Landes- und Kommunalpolitik zusammen mit den Führungsdienstgraden der Feuerwehr aus dem Land und Bezirk gespannt warteten. Angeführt wurden sie von Kapellen aus Röttbach, Hasloch und Duttenbrunn sowie der zusammengewürfelten Kapelle der Jugendfeuerwehren. Die rund 800 Feuerwehrleute mit ca. 50 Fahnenabordnungen ergaben ein beeindruckendes Bild auf dem Marktplatz.
Feuerwehr – einst und heute: Unter diesem Motto hätte man den Aktionstag auch stellen können. Mit historischer Saugdruckspritze wurde auf dem Marktplatz ein brennendes Modellholzhaus gelöscht. Mit Muskelkraft musste hier gepumpt und Wasser mit Wassereimern transportiert werden. Auch bei einer Modenschau mit historischen Feuerwehruniformen und aktuellen Schutzanzügen für die unterschiedlichsten Einsatzspektren wurde der Wandel der Zeit gezeigt.
Besuchermagnet waren die spektakulären Einsatzübungen: Ein Schiff auf dem Main geriet in Brand. Mit der Drehleiter retteten die Feuerwehren die Besatzung ans Mainufer.
Gut besucht waren zahlreichen Informationsstände. Die Jugendfeuerwehr bot Mal- und Bastelaktionen am Kübelmarkt an. Gezeigt wurde den Kids auch eine Jugendleistungsprüfung, Brandschutzerziehung und verschiedene Geschicklichkeitsspiele. Das Spritzen mit einem kleinen Strahlrohr sorgte bei den Kindern bei dem herrschenden schwülwarmen Wetter für eine willkommene Abkühlung.
Informationen zu Rauchmeldern, Hornissen- und Wespennestern boten das Landratsamt an. Die Kaminkehrer informierten zu Kaminbränden und das richtige Heizen mit Holz. Zum Thema Brandschutz im Haushalt gehörte die Demonstration, dass Löschversuche von brennendem Fett mit Wasser zu riesigen Stichflammen führen. Auch Feuerlöscher könnte man selbst einmal bedienen und kleine Feuer löschen!
Für die Aktiven der Feuerwehren waren Infostände zur Einführung des Digitalfunks, dem Feuerwehrerholungsheim, zum Atemschutz und Wärmebildkameras informativ. Ein Vortrag im Rathaussaal „Kleine Ursache große Wirkung“ von Markus Pulm, Oberbrandrat der Berufsfeuerwehr Karlsruhe kam bei den Führungsdienstgraden der Feuerwehren sehr gut an.
Die umfangreichen Gerätschaften der Feuerwehr gab es auf der Mainlände zu erkunden. Hier konnte man sich zeigen lassen, welche Gerätschaften die Feuerwehren alles mitführen müssen, um das umfangreiche Einsatzspektrum bewältigen zu können.
Mit dem Kaffee-Klatsch-Zelt am Marktplatz, dem Feuerwehrbiergarten am Main, inklusive der Gulaschkanone der Feuerwehr Mittelsinn und dem Grillstand für die Kids bei dem es alles eine Nummer kleiner gab, war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Nochmal ein Highlight gab es zum Abschluss: Bei einem spektakulären Unfall wurde die technische Hilfeleistung gezeigt. Ein Golf war unter einen 13 Tonnen schweren Schlepper geraten. Um die eingeklemmten Personen zu retten, musste erst der Traktor angehoben werden und das Fahrzeug unter dem Traktor mit der Seilwinde hervorgezogen werden. Anschließend erfolgte die schonende Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät.
„Unsere Erwartungen wurden ganz klar übertroffen“, resümierte Kreisverbandsvorsitzender Manfred Brust am Abend. Ziel des Aktionstages war auch, dass die Wehren aus ganz Main-Spessart noch „enger zusammenschweißt“ wurden.
